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Anmeldung möglich Kernvokabular Gebärden

(Langen, ab Sa., 4.5., 10.00 Uhr )

In diesem Kurs werden Ihnen eine Auswahl von 115 Gebärden vorgestellt und in kurzen Sätzen, z. B. bei Bilderbuchbetrachtungen und Liedern geübt. Sie gehören zu den 200 bis 250 Wörtern, die 80 % unserer Kommunikation ausmachen und als Kernvokabular der deutschen Sprache bezeichnet werden.
Bei diesem Kernvokabular handelt es sich vor allem um Verben, Adjektive und kleine Worte wie bspw. noch mal, später, allein, weg ... Egal über welches Thema gesprochen wird, diese Wörter kommen immer wieder vor.
Bei Kindern und Erwachsenen, die sich nur eingeschränkt über Lautsprache oder die deutsche Sprache verständigen können, kann die Kommunikation sehr erfolgreich mit Gebärden, die zum Kernvokabular gehören, unterstützt werden. Dies gilt auch für die Verständigung mit gehörlosen Menschen. Auf diese Weise wird es Ihnen und Ihrem Gegenüber ermöglicht:
- auf sich aufmerksam zu machen,
- Bedürfnisse und Gefühle zu äußern,
- sich etwas zu wünschen,
- zustimmen und ablehnen sowie
- etwas fragen und erzählen zu können.
Die Dozentin orientiert sich bei der Auswahl der Gebärden an der vom Karin Kestner Verlag herausgegebenen DVD: "Das große Wörterbuch der deutschen Gebärdensprache".
Diese Fortbildung bietet einen bunten Mix aus verschiedenen Themenbereichen der Bewegungsförderung. Neben dem praktischen Erleben werden auch die theoretischen Hintergründe beleuchtet: Bewegungsstationen für (senso-) motorisches, Spiel- und Bewegungsimpulse mit Kleingeräten und Alltagsmaterialien, Fingerspiele, Bewegungslieder etc.
Darüber hinaus bietet natürlich die Natur ein großes Spektrum von Bewegungs- und Erlebnismöglichkeiten, wie sie in Innenräumen nur schwer geschaffen werden können. Sinneswahrnehmungen und Bewegungsempfindungen werden auf neue Art angeregt und gefördert. Ideen ohne großen Materialaufwand sowie vielfältige Spiel- und Bewegungsspiele werden vorgestellt und praktisch erprobt.
Die Fortbildung richtet sich an Kindertagespflegepersonen, die Kinder von zwei Jahren bis in die Grundschulzeit hinein betreuen.
Der Kurs richtet sich an alle Kindertagespflegepersonen, die einen lieben und verständnisvollen Weg finden möchten, um mit einer wertschätzenden Kommunikation mit allen Beteiligten den Alltag gut meistern zu können. Dabei bedeutet der validierende Ansatz, durch Empathie und Verständnis zu versuchen, die emotionale Ebene des Menschen zu erreichen.
Kommunikation, Verstehen und Empathie sind zentrale Bestandteile des Kurses. Sie werden einige Methoden kennen lernen, die Sie praktisch anwenden können.
Ziel ist es, durch eine erfolgreiche Kommunikation, ein gemeinsames Ziel zu erreichen, nämlich die bestmögliche Entwicklung des Kindes zu unterstützen.
Pädagogische Fachkräfte in der Kindertagespflege kümmern sich jeden Tag um andere. Sie haben viele Aufgaben zu bewältigen und zu balancieren. In Ihrer Arbeitszeit sind sie für andere da und kümmern sich um deren Belange. Um die Anforderung im Alltag gut zu bewältigen, den Anspruch von außen und den eigenen Ansprüchen an gute Arbeit gerecht zu werden brauchen gerade sie eine gute Ausgangsbasis. Denn: Nur wer für sich selber gut und verantwortungsvoll sorgt, kann auch andere gut versorgen.
Diese Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung. Auch hier wird Resilienz immer mehr als Schlüsselkompetenz für die Zukunft gesehen. Sie bekommen einen theoretischen Überblick in das Thema und erhalten vielfältige Anregungen und Übungen für ihren pädagogischen Alltag. Probieren Sie selber neue Ideen zum kreativen Umgang mit Stresssituationen, erfahren Sie wie sie selber sich auftanken und trainieren Sie, Handlungsräume in belastenden Situationen auszuschöpfen. Dieses erfordert einen gründlichen Blick auf den eigenen Energiehaushalt und Freude und Neugier sich auf etwas Neues einzulassen. Nehmen Sie sich Zeit für eine kleine Selbsterforschungsreise!
"Aggressives" Verhalten bei 0 - 3 Jährigen
Kinder, die schubsen, beißen oder anderweitig "aggressives" Verhalten zeigen, fordern die ErzieherInnen bzw. Tagespflegepersonen im Betreuungsalltag besonders heraus.
Für einen angemessenen Umgang sowohl mit dem Kind als auch mit seinen Eltern ist es wichtig, alterstypische Affekte zu erkennen sowie die Ursachen bzw. Entwicklung kleinkindlicher "Aggressionen" im Kontext bio-psycho-sozialer Zusammenhänge zu verstehen. Auf dieser Grundlage können dann angemessene und hilfreiche Lösungswege entwickelt werden.
Da jedes einzelne Kind mit seinem Erfahrungshintergrund und aktueller Lebenssituation individuell anzusehen ist, können Fallbeispiele aus dem eigenen Praxisalltag mit eingebracht werden, anhand derer wir dann gemeinsam sowohl den Ursachen nachspüren als auch konkrete Handlungsschritte erarbeiten werden.
Inhalte:
- Normales "aggressives" Verhalten im Kleinkindalter
- Ursachen und Entwicklung von Auffälligkeiten
- Prävention von aggressivem Verhalten in der Tagespflege
- Umgang mit Konfliktsituationen
- Das ganze Kind wahrnehmen
Kinder wollen mehr als nur Spazierengehen! An diesem Nachmittag geht es auf eine Rundtour um die Sunder Seen. Wir spielen gemeinsam einige Klassiker der Waldpädagogik und schauen uns an, wie wir Spielen und Wissensvermittlung miteinander verknüpfen können. Dabei gibt es jede Menge praktische Tipps für den nächsten Waldausflug, spannendes Waldwissen zum Weitererzählen und zwischendurch Zeit für Austausch und Diskussion. Der Spaß kommt natürlich nicht zu kurz!
- Theoretische Schulung über das Verhalten im Brandfall und der Handhabung von Feuerlöschgeräten.
- Praktische Schulung im Umgang mit Feuerlöschern am Löschtrainer.
Wir werden uns um die Sexualpädagogik kümmern. Was ist das, warum brauchen wir das? Sexualpädagogik ist ein Bereich des präventiven Kinderschutzes - seit 6/2021 fordert das reformierte SGB VIII Schutzkonzepte von allen Kitas - für die KTP gibt es eine fachliche Empfehlung durch das Kultusministerium. Wir werden uns also mit kindlicher Neugier, der wichtigen Unterscheidung von kindlicher und erwachsener Sexualität, mit der richtigen Benennung der Genitalien, mit Regeln zu Körpererkundungsspielen, mit dem Wickeln usw. beschäftigen. Ein Schwerpunkt bildet die psychosexuelle Entwicklung von Kindern von 0-3 (bzw. 6) Jahren. Das alles vor dem Hintergrund, dass wir Menschen - ob groß oder klein - aus Körper, Geist und Seele bestehen. Und: dass "die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen, Jungen sowie transidenten, nichtbinären und intergeschlechtlichen jungen Menschen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu fördern" ist (KJSG § 9.3).
Wir werden sprachfähiger, denn: wer von uns hat schon eine grenzachtende, rechtzeitige, richtige, liebevolle Aufklärung erhalten? Wie sollen wir mit diesem "Gepäck" souveräne, wissende - also unaufgeregte Antworten auf Kinderfragen im Alltag haben?
Es gibt reichlich Materialien (Bilder-/Buchlisten, Spielmaterialien, Konzeptbeispiele, Fachartikel etc.) für alle. Was das Beste ist: neben der grenzachtenden, ernsten Beschäftigung mit diesen Themen, kann es durchaus auch humorvoll werden.
Joghurtbecher, Schwämme, Papprollen, Korken und eine Vielzahl anderer Alltagsmaterialien eignen sich sehr gut, um interessante und abwechslungsreiche Spiele zu kreieren. Die verschiedenen Gegenstände sind in fast jedem Haushalt zu finden oder für wenig Geld zu beschaffen. Sie bieten ein breites Spektrum an Spielmöglichkeiten, welche im Rahmen der Fortbildung erarbeitet werden.
Inhalt:
- Durchführen von Spielen mit den verschiedenen Materialien
- Weiterentwicklung von Spielen
- eigene Spielideen entwickeln
- sinnvoller Einsatz in verschiedenen Altersstufen
Ziele:
Durch den veränderten Einsatz der Materialien wird die Kreativität gefördert sowie die Grob- und Feinmotorik werden verbessert.
Die Fortbildung richtet sich an Kindertagespflegepersonen, die Kinder von zwei Jahren bis zum Ende der Kindergartenzeit/Anfang der Grundschulzeit hinein betreuen.
Fortbildungen mit Fokus auf dem Kind gibt es viele, aber wie wichtig ist auch das Kraft tanken und die Entspannung für die Menschen, die in der Kindertagespflege arbeiten? Nur wem es selbst gut geht, der kann auch ein ausgeglichenes und fröhliches Miteinander kreieren! Genieße einen Nachmittag der Selbstfürsorge und des zur Ruhe kommen. Erlerne einfache Entspannungstechniken und Übungen aus dem Yoga für Dich und "Deine Kinder", um den Arbeitsalltag noch entspannter, harmonischer und leichter zu gestalten.

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